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    Helsinki City Marathon – 19. Mai 2018

    Obwohl der Helsinki-Marathon als City Marathon ausgeschrieben ist, unterscheidet er sich doch von den von mir bisher gelaufenen Stadtmarathons, da die Hälfte der Strecke auch als Landschaftslauf durchgehen kann!

    Startzeit:
    15h….der Vormittag bestand aus Warten
    Start:
    unaufgeregt mit 2500 Startern auf der Straße vor dem alten Olympiastadion direkt neben dem Denkmal von Nurmi. Die Startathmophäre zeichnet sich mit sehr persönlicher Ansage in verschiedenen Sprachen aus.
    Strecke:
    Gleich nach dem Start geht es in die erste Runde. Erst durch die Stadt, dann auf einem Radweg entlang eines großen Sees mit vielen Brücken, wieder in die Innenstadt entlang der Ostsee, am Olympiastadion vorbei, rein in die 2. Runde mit einer extra Schleife inklusive weiteren Brücken und Höhenmeter. Am Ende zeigte die Laufuhr 500m hoch und auch wieder runter an.
    Verpflegung:
    Wasser, Energiedrinks, Salzgurken
    Zuschauer:
    Wenig, außerhalb nur vereinzelt, in der Stadt immer mal wieder kleinere Gruppen, oft auch von Restaurants anfeuernd. Die Finnen sind sehr freundlich auch im Anfeuern. Musikbands gab es keine

    Ziel:
    Im neuen Stadion, da das alte Olympiastadion renoviert wurde.
    Die Medaille sehr gelungen und schwer
    Die Verköstigung im Ziel umwerfend und einfach lecker
    Das Finishershirt ist eine schöne Erinnerung
    Fazit: eine Mischung aus Stadtlauf und Landschaftslauf. Trotz Hauptstadt ist Helsinki recht übersichtlich und entspannt. Die Strecke ist sehr hügelig und damit Kräfte raubend.
    Das extrem warme Wetter hat mich überrascht.

     
    Sonst noch:
    Glückwunsch an Kathi zum 20.!!!
    Danke an Hardy für Fotos und Kaugummi bei km25
    Danke an das wunderschöne Helsinki

    Mit flügelschlagenden Grüßen
    Frauke

    Nachtrag:
    Habe noch eine Rechnung offen:
    Deshalb suche ich den großgewachsenen Finnen bei der Shirtausgabe, der sehr gut deutsch sprach, freundlich tat und mir vor dem Start erzählte: “ der Marathon ist recht flach, nur am Anfang ein kleiner Anstieg“…………..dieser Finne wurde in Anbetracht der vielen An und Abstiege auf der ganzen Strecke zu meinem Feindbild Nr1!!!!!!


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    Hamburg Marathon – 29.04.2018

    Laufbericht Hamburg Marathon – ein Lauf mit vielen Überraschungen:

    Am 29.04.2018 ging es für mich zum 33. Hamburg Marathon – leider war sonst keiner aus der LG Pegasos dabei, so dass ich mich – mit der passenden Startnummer 13033 – alleine auf den Weg machte.
    Anreise erfolgte entspannt mit dem Flixbus. Die Übernachtung buchte ich im kostengünstigen, sehr empfehlenswerten Hotel Stephan im verkehrsgünstig gelegenen Hamburg Altona. Der Vorabend startete mit super interessanter Hafenrundfahrt, anschließendem Besuch des Miniatur Wunderlandes und dann einem coolen Abend in der genialen Bar „Lehmitz“ mit Live Musik auf dem Tresen (!). Mehr als 2 Bier wollte ich mir dann aber nicht gönnen, um am Folgetag halbwegs fit zu sein. Schade eigentlich ;)…
    Pünktlich um 9:30 am Sonntag stand ich dann ausgeruht im Startblock und der Veranstalter verkündete, dass dies – nach etlichen Jahren in Folge – das mit Abstand beste Wetter sei, das Hamburg bisher zum Marathon gesehen hat. Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad war es – auch für die Zuschauer – einfach nur herrlich, wenn auch tendenziell zu warm.
    Anm.: Interessanter Weise habe ich – egal wo ich starte – immer sehr viel Glück mit den Wetterbedingungen. Ich erinnere mich z.B. an den Grizzly 2014, der ebenfalls mit herrlichstem Wetter aufwartete (wenn ich den diesjährigen Laufbericht hingegen lese, hatten die Läufer(innen) leider extremes Pech). Zurück nach Hamburg: die Organisation rund um das Rennen war exzellent und sehr professionell. Marathonmesse sowie Start-/Zielbereich waren an der Messe Hamburg, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln perfekt zu erreichen war. Die Wege von der Kleiderbeutelabgabe zum Startblock waren – quer durch das Messegelände – recht lang aber trotzdem lief alles sehr koordiniert und stressfrei ab.
    Die Strecke des Marathons selbst ist dann Sightseeing pur – Fischmarkt – Landungsbrücken – (die endlich fertig gestellte) Elbphilharmonie – Jungfernstieg – Lombardsbrücke – Außenalster, usw…
    Zieleinlauf dann auf rotem Teppich – Herz was willst du mehr 😉
    Die Stimmung an der (gesamten !) Strecke war der absolute Hammer. Ein wenig erinnerte es an London, weil gefühlt überall Zuschauer standen, die die Läufer anfeuerten, aufmunternde Worte fanden oder Kinder, die Wasser, Obststückchen und Gummibärchen verteilten.
    Sehr genial und fast ein wenig familiär. Nix von wegen „schnöselige“ Hamburger !
    Mein Kollege, der jahrelang in Hamburg gelebt hatte, meinte vorab, das die Hamburger den Marathon als besonderes Event ansehen und fast ganz Hamburg an der Strecke stehen würde – kam mir auch so vor !
    Körperlich hatte ich leider ein paar Problemchen, da sich 2 Wochen vor dem Start meine Sehne unter der linken Fußsohle entzündet hatte und jedes Auftreten mit Schmerzen verbunden war. Trotz Physio war ich zum Start noch nicht OK.
    Ich habe insofern ein etwas komisch anmutendes Konzept ausprobiert, das ich vorher aus dem Buch („Mentaltraining für Läufer“ von Michele Ufer) gelesen hatte. Ich habe mich mental beim Lauf auf die schmerzende Stelle konzentriert und versucht, meine Energie zur Linderung des Schmerzes einzusetzen. Kling verrückt aber es hat wirklich funktioniert und nach den ersten 5 km unter Schmerzen wurde es besser und besser und ich konnte am Ende tatsächlich schmerzfrei und in einer für mich dazu noch zufriedenstellenden Zeit finishen. Hätte ich mir vorher nie ausgemalt, zumal durchkommen meine erste Devise war. Ich kann das vorgenannte Buch echt empfehlen, da offenbar auf vielen Ebenen primär der Kopf einen Wettkampf entscheiden kann.

    Fazit: Hamburg ist eine sehr geniale Stadt, die immer Spaß macht und viel zu bieten hat. Der Preis für den Startplatz war mit 70€ kein Schnäppchen aber sehr angemessen für die super Organisation und einen wertigen, sehr gut gefüllten Startbeutel. Strecke und Stimmung 1A – Wetter im April und gerade in Hamburg natürlich immer ein wenig Lotteriespiel.
    Ich kann den Hamburg Marathon insofern jedem wärmstens empfehlen !

    (von Marcus)


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